Hast du dich jemals gefragt, was jenseits der üblichen Touristenpfade liegt? Ich bin Sofia, und ich nehme dich mit an einen Ort, den die meisten Menschen übersehen: das andere Monheim, drüben in Baumberg, am Rhein.
Wir gehen vier Stationen und gut zwei Kilometer – und wir gehen sie in der Reihenfolge, in der die Geschichte passiert ist. Wir beginnen bei Haus Bürgel, einem Gehöft, das in Wahrheit ein römisches Kastell ist und das seine Rheinseite gewechselt hat, weil der Fluss seinen Lauf verlagerte. Wir gehen hinunter an den Urdenbacher Altrhein, den alten Arm, den der Rhein zurückließ und der genau die Landschaft schuf, in der sich Fisch fangen ließ. Wir kommen in den alten Kern von Baumberg, wo die Straßen zu eng für Fuhrwerke sind. Und wir enden vor einem Schiff, das auf dem Trockenen liegt: dem Aalschokker »Fiat Voluntas«, Baujahr 1937, heute begehbar – dem Aalfischerei-Museum an der Klappertorstraße.
Zweitausend Jahre, ein Fluss, vier Stationen. Nur du, der Rhein und die Menschen, die von ihm lebten.